Die Weltgesundheitsorganisation schätzt, dass mindestens 20 Prozent aller Frauen mindestens
einmal im Leben physisch oder sexuell von einem Mann attackiert wurden. Im Alltag ist die Furcht
vor sexuellen Übergriffen bei vielen Frauen deshalb präsent: Ob bei der morgendlichen
Joggingrunde, auf dem Weg zur Arbeit oder auf dem Heimweg von der letzten Party – ein mulmiges
Gefühl kann immer wieder aufkommen. Einen hundertprozentigen Schutz gegen Belästigung und
Vergewaltigung kann kein Gadget der Welt bieten – dennoch erhöhen einige Produkte in
Kombination mit verschiedenen anderen Vorkehrungen die Sicherheit für (junge) Frauen. Eines
dieser Produkte sind die Safe Shorts der deutschen Entwicklerin Sandra Seilz.

Safe Shorts: Was steckt dahinter?

Bei den Safe Shorts handelt es sich um Shorts aus hochwertigen, flexiblen und dennoch besonders
stabilen Materialien, die im Falle eines sexuellen Übergriffs Zeit zur Flucht ermöglichen und die
Aufmerksamkeit von Umstehenden auf sich ziehen sollen. Möglich wird dies auf zweierlei Weise: Ein
flexibler, dünner und weicher Protektor im Schritt verhindert das Eingreifen sowie Angriffe mit
Schnittwaffen. Reiß- und schneidresistente Schnüre, mit denen die Safe Shorts verschlossen werden,
verhindern das Aus- oder Herunterziehen der High-Tech- Hose.
Darüber hinaus sind diese Schnüre mit einem 130 Dezibel lauten „Safe Power Alarm“ mit „Quick
Active“ verbunden – reißt man an den Schnüren, wird der Alarm ausgelöst. Das Opfer kann sich die
Schrecksekunde der Angreifer zunutze machen, um sich zu wehren und zu fliehen. Damit stellen die
Safe Shorts eine optimale Ergänzung zu allen anderen wichtigen Sicherheitsvorkehrungen nach,
indem sie genau dann schützen, wenn man es selbst nicht kann.
Die Safe Shorts versprechen auch
bei einer verpassten Gelegenheit, um sich zur Wehr zu setzen, bei abhanden gekommenem
Abwehrgerät oder auch bei Einsatz von KO-Tropfen mehr Sicherheit.

Reichen die Safe Shorts als Sicherheitsvorkehrung?

Die Safe Shorts allein erhöhen bereits die Sicherheit im Falle eines Falles – nichtsdestotrotz sollte
man sich nicht allein auf die stabilen Hosen verlassen. Im Idealfall betrachtet man die Safe Shorts
lediglich als Zusatz zu weiteren Sicherheitsvorkehrungen, zu denen beispielsweise der gekonnte
Umgang mit Pfefferspray oder wertvolles Wissen aus Selbstverteidigungskursen gehören können.

Wie sollte man sich bei sexueller Belästigung verhalten?

Das „richtige“ Auftreten bei sexueller Belästigung ist von verschiedenen Faktoren abhängig, zu denen
nicht zuletzt die Situation und die Persönlichkeit des Gegenübers gehören. Experten empfehlen, eine
selbstbewusste Körperhaltung mit Blickkontakt zum Angreifer – dies ist in jeder Situation
grundsätzlich zu empfehlen. Der Einsatz der Stimme ist hingegen ein komplexeres Thema: Experten
empfehlen, ruhig und bestimmt auf den Angreifer einzureden, während andere Frauen scheinbar
auch mit aggressiveren Erwiderungen wie „Verschwinde“ oder „Hau ab“ gute Erfahrungen gemacht zu
haben scheinen. Nichtsdestotrotz sollte das Opfer versuchen, die Aggressivität des Angreifers mit
seinen Äußerungen nicht zusätzlich zu steigern.
Auch das Umfeld ist in einer solchen Situation entscheidend. So würden die meisten Frauen bei
sexueller Belästigung im Büro anders reagieren als bei einem unerwarteten Angriff im Dunkeln auf
dem Weg nach Hause. In keinem der Fälle sollte man das unerwünschte Verhalten dulden oder „über
sich ergehen“ lassen. Bei sexueller Belästigung am Arbeitsplatz oder im täglichen Umfeld genügt es
häufig, das Gespräch zu suchen – im Notfall auch beim Vorgesetzten. Wird man hingegen von einem
Fremden in einer gefährlichen Situation angegriffen, sind verbale Signale nur der erste Schritt.

Sexuelle Angriffe: So wehrt man sich richtig

Produkte wie die Safe Shorts sollten nur ergänzend wirken und im Fall der Fälle Schutz bieten –
darüber hinaus ist Prävention von großer Bedeutung. Dies beginnt bereits bei einem aufrechten,
selbstsicheren Gang und einer geraden Körperhaltung. Potenzielle Angreifer werden in der Regel
eher von unsicher wirkenden Opfern angesprochen, da hier mit weniger Gegenwehr zu rechnen ist.

Denn, die Täter suchen Opfer und nicht Gegner!

Auch eine feste und selbstsichere Stimmlage verbessert das Auftreten. Ist ein solches Auftreten nicht
von Natur gegeben, kann man entsprechende Kurse besuchen, um das eigene Auftreten zu
verbessern.
Auch Selbstverteidigungskurse helfen gleich auf zweierlei Weise dabei, sicherer zu wirken. In erster
Linie werden die wichtigsten Kernpunkte von selbstsicherem Auftreten in einem solchen Kurs
vermittelt – darüber hinaus trägt jedoch auch das gewonnene Wissen zu einer besseren Ausstrahlung
bei. Immerhin wissen Frauen, die einen solchen Selbstverteidigungskurs besuchen, wie sie sich im
Fall der Fälle zu verhalten haben – und dieses Wissen schenkt Selbstsicherheit.
Ähnliches gilt für den Umgang mit Selbstverteidigungsmitteln. Hierzu können Pfefferspray, CS-Gas,
Elektroschocker oder auch Kubotans und Tactical Pens gehören. Wichtig hierbei ist, dass man diese
Produkte nicht nur immer in greifbarer Nähe mitführen, sondern darüber hinaus auch im Umgang
damit geschult sein sollte.

Mittel zur Selbstverteidigung:

Safe Shorts: http://www.obramo-security.de/SAFE-SHORTS-Slip

Abwehrsprays, Taschenalarme, Kubotans, uvm.: http://www.obramo-security.de/Selbstverteidigung

Selbstverteidigung für Frauen – nächster Kurs am 08.10.2017: http://blog.obramo-security.de/selbstverteidigung-paderborn/

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