Alarmanlagen für das Eigenheim: Warum das Thema Einbruchschutz eine immer größere Rolle spielt

Wohnungseinbrüche sind keine lockere Angelegenheit. Wer sie einmal erlebt hat, kann hinterher selten vergessen, dass tief in seine Privatsphäre eingedrungen wurde. Alleine psychisch leiden die Menschen, denen so etwas passiert ist, daher oft ihr ganzes Leben lang oder haben beständig Angst, dass so etwas noch einmal vorkommen könnte. Andere hingegen warten nicht darauf, dass erst etwas passiert, sie schützen sich bereits vorab vor möglichen Einbrüchen in ihr Eigenheim.

In den letzten Jahren ist das Thema Einbruchschutz wieder vermehrt aufgetaucht. Zwar gingen die Einbrüche, zumindest laut der polizeilichen Kriminalstatistik, ein wenig zurück, doch dieser Rückgang ist natürlich auch darauf zurückzuführen, dass immer mehr Schutzmaßnahmen installiert werden. Solche Maßnahmen verhindern die Einbrüche oder lassen Einbrecher scheitern, weshalb die Taten dann wiederum nicht mit in die Statistik aufgenommen werden.

Im heutigen Artikel möchten wir euch zeigen, welche Maßnahmen es bezüglich Einbruchschutz gibt und worauf dabei unbedingt zu achten ist. Mit anschließendem Fazit, was im Einzelfall wirklich Sinn macht und wo vielleicht die Angst größer ist, als der zu erwartende Effekt.

Was sich in den letzten Jahren vermehrt gezeigt hat, ist, dass Beweise das A und O sind, sollte es zu einer Verhandlung kommen. Kann der Einbruch also nicht verhindert werden, ist es umso wichtiger, entsprechende Aufzeichnungen zu besitzen. Diese sollten natürlich nicht die Qualität der 90er Jahre aufweisen, sondern nach Möglichkeit so angefertigt werden, dass auch bei starkem Zoom oder mitten in der Nacht noch genug erkannt werden kann, um Täter entsprechend zu identifizieren und zu überführen.

Dies spielt auch dann eine Rolle, wenn gar nicht erst eingebrochen wird. Nehmen wir einmal an, ihr sichert euer Eigenheim bestmöglich mit einem Alarmsystem ab. Niemand hat Zugriff, selbst die Fenster sind entsprechend verrammelt und ein Eindringen der Einbrecher ist nahezu unmöglich. Im Garten versuchen diese nun, Türen, Fenster, Nebenzugänge und mehr zu knacken. Alles ohne Erfolg. Die Alarmanlage und der Abwehrschutz werden aktiviert, die Täter fliehen.

Wer jetzt eine starke Videoüberwachung installiert hat, kann die Bilder dann aber der Polizei übergeben. Bei guten Kameras sind die Personen klar zu erkennen und da Einbrecher in der Regel vorbestraft sind, ist es nur eine Frage der Zeit, bis diese wiedererkannt und verurteilt werden. Alles wegen den Kameras, da hier ein Beweismittel bereitsteht, welches die Täter beim versuchten Einbruch zeigt. Zusammen mit weiteren Zeugen oder anderen Taten, reicht das meist vollkommen aus, um die Verantwortlichen zu verurteilen.

Die Videoüberwachung ist also nicht nur zum Selbstschutz wichtig, sie schützt auch Nachbarn und andere potenzielle Opfer, weil ihr die Täter nicht einfach davonkommen lasst. Passende Videoüberwachungssysteme findet ihr bei uns im Shop.

Reizgas-Alarmanlagen für zusätzlichen Schutz

Wer nicht nur nach Schutz, sondern auch nach Abwehrmechanismen sucht, die gemeinsam mit der Alarmanlage arbeiten, ist mit einem Reizgas-System gut beraten. Diese Systeme verbinden sich in der Regel mit dem Alarm und sprühen, via Bewegungsmelder, Reizgas aus, sobald sie scharf gestellt sind.

Das führt dann wiederum dazu, dass Angreifer entweder sofort vertrieben werden können, oder eben entsprechend festgehalten werden, bis die Polizei eintrifft. Letzteres dauert nämlich immer eine gewisse Zeit und so sind Reizgas-Alarmanlagen normalerweise als Ergänzung zu sehen, um Einbrecher an Ort und Stelle lahmzulegen und sie außer Gefecht zu setzen.

Systembedingt funktionieren diese Systeme so, dass sie auf jede Bewegung reagieren. Einmal aktiviert, ertönt zudem ein lautes Signal, in Verbindung mit dem Notruf via Telefon. Ein gängiges System ist beispielsweise dieses hier, welches bereits sehr ausgereift und durchdacht funktioniert. Solche Systeme eignen sich immer dort, wo entweder viel zu holen ist, oder wenn ein besonders hohes Risiko (Wohnort, Kriminalitätsrate etc.) für Einbrüche besteht.

Systeme zum verhindern von Fenstereinbrüchen

Eine günstige Kleinigkeit, die dennoch die wenigsten einsetzen, ist der sogenannte Aufhebelschutz für Fenster. Wer schon etwas länger mitliest, wird wissen, dass wir diesen Systemen schon einmal einen eigenen Beitrag gewidmet hatten. Eben genau deshalb, weil sie so enorm wichtig sind.

Bei dem Aufhebelschutz für Fenster handelt es sich um einen kleinen Riegel, der verhindert, dass Fenster von Außen geöffnet werden können. Klingt absurd, doch ohne diesen kleinen Riegel, erfordert es praktisch nur einen etwas heftigeren Druck, schon öffnet sich das Fenster. Damit genau das nicht mehr so einfach möglich ist, wird der Aufhebelschutz montiert. Der verhindert effektiv einen Blitzeinbruch, weil das Aufhebeln von Fenstern, als gängige und typische Methode, so eben nahezu unmöglich gemacht wird.

Wir empfehlen diesbezüglich immer gerne den EM3-Riegel aus Stahl, haben aber auch noch andere Modelle in unserem Shop. Einfach mal vorbeischauen, denn der Aufhebelschutz gehört mit zu den wichtigsten Sicherheitsmaßnahmen und sollte stets mit zu den ersten Dingen gehören, die beim Thema Haussicherheit umgesetzt werden. Zumal er wirklich eine Kleinigkeit darstellt, die jedoch große Wirkung zeigt.

Alarmanlagen, Abwehrsysteme und Schutzmechanismen

Das mit der Sicherheit ist meist so eine Sache. Bevor etwas passiert ist, sind die wenigstens Menschen bereit dazu, ihr Geld in entsprechende Produkte zu investieren. Ist jedoch erst einmal etwas passiert, sieht die Welt meist schon anders aus, die Investition kommt dementsprechend viel zu spät.

Es ist das Gleiche wie mit den Preppern, die jetzt, in Zeiten der Corona-Krise, plötzlich alles richtig gemacht haben, vorher aber oft ausgelacht wurden. Nun aber sind sie die Einzigen, die sich keine Sorgen um Vorräte oder Einkäufe machen müssen. Sie haben sich schlichtweg schon immer auf eine Krise vorbereitet und sie haben, das zeigt die aktuelle Lage, im Grunde auch richtig gehandelt.

Einbrüche gab es immer und es wird sie auch immer geben, so viel sollte jedem klar sein. Jetzt in Krisensituationen gibt es vermutlich noch mehr als jemals zuvor. Denn desto mehr Chaos entsteht, desto gefährlicher wird es für den Einzelnen und desto wahrscheinlicher werden Plünderungen oder Einbrüche, um Geld und Vorräte anzuhäufen. Doch sich zu schützen war und ist wichtig und meist auch gar nicht kompliziert oder teuer, wie vorab vermutet wird. Wir hoffen daher, wir konnten euch helfen und euch ein wenig die Augen öffnen, was es aktuell so für Sicherheitsmaßnahmen gibt. Vor allem wünschen wir uns aber, dass ihr vorsorgt, bevor etwas passiert. Gerne beraten wir euch auch am Telefon und helfen dabei, das richtige Alarmsystem zu finden.

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