Was ist Geocaching? Die digitale Schnitzeljagd schnell erklärt

Geocaching bedeutet Spaß für die ganze Familie – und das nahezu kostenlos und draußen. Doch was ist Geocaching überhaupt?

Schnitzeljagden sind den meisten Menschen ein Begriff: Ein Gegenstand wird im Vorfeld versteckt und durch Hinweise, die die Schatzsucher von einem Standort zum nächsten bis hin zum Ziel führen sollen, wird der Schatz schließlich gehoben. Ähnlich funktioniert auch Geocaching, wobei hier die digitale Komponente eine nicht unerhebliche Rolle spielt.

Der Begriff „Geocaching“ setzt sich aus dem griechischen Wort für „Erde“ (Geo) und dem englischen Wort für „geheimes Lager“ (Cache) zusammen. Auf Deutsch wird das Geocaching auch als „GPS-Schnitzeljagd“ bezeichnet. Die Verstecke oder „Caches“ werden anhand ihrer geographischen Koordinaten im Vorfeld im Internet veröffentlicht. Mithilfe eines GPS-Empfängers oder einer genauen Landkarte für Fortgeschrittene kann dir Suche daraufhin beginnen.

Beim Schatz, dem Geocache, handelt es sich in der Regel um einen wasserdichten Behälter, in dem ein Logbuch und teilweise auch verschiedene kleine Tauschgegenstände zu finden sind. Hat man den Schatz gefunden, kann man sich daraufhin ins Logbuch eintragen, um die erfolgreiche Suche zu dokumentieren. Daraufhin wird der Geocache wieder an der Stelle versteckt, an der er gefunden wurde. Im Internet kann man den Fund daraufhin an der zugehörigen Seite vermerken und durch Fotos ergänzen. Andere Personen, insbesondere der Verstecker oder „Owner“ selbst, können daraufhin die Geschehnisse rund um den Schatz verfolgen. Beim gesamten Such- und Tauschvorgang wird das Vorhaben von anwesenden Personen nicht erkannt, sodass der Geocache uneingeweihten Personen verborgen bleibt.

Wie entstand das Geocaching?

Die Frage „Was ist Geocaching?“ hat sich bis zum Jahr 2000 noch niemand gestellt. Erst in diesem Jahr ließ Bill Clinton den Störsender, der das Satellitensignal von GPS-Satelliten künstlich verschlechtert hatte, abschalten. Daraufhin konnten die Satellitensignale auch für die Navigation im zivilen Bereich verwendet werden. Bis auf wenige Meter waren die GPS-Signale auch für Privatpersonen genau zu empfangen.

Schon am 3. Mai 2000 wurde der erste Geocache versteckt. Urheber der Bewegung war der US-Amerikaner Dave Ulmer, der sich in der Nähe von Portland im Bundesstaat Oregon auf den Weg machte, um einen Eimer mit einer CD, einer Videokassette, Geldscheinen, einem Buch, einer Steinschleuder und einer Konserve mit Bohnen im Wald zu verstecken. Die dazugehörigen Koordinaten veröffentlichte er online und schon einen Tag später wurde das Geheimversteck mithilfe eines GPS-Gerätes gefunden. Dave Ulmer rief daraufhin eine eigene Webseite ins Leben, auf der neue Koordinaten für die Geocaches veröffentlicht werden.

Heute gibt es weltweit über 2 Millionen Geocaches in über 200 Ländern – die meisten davon in den USA. Jeder siebte Geocache befindet sich in Deutschland, sodass man auch hierzulande nicht lange suchen muss, um das nächste Versteck zu finden – zumindest theoretisch.

Wie startet man mit Geocaching?

Um selbst mit dem Geocaching zu starten, muss man sich zunächst auf einer Plattform wie www.geocaching.com anmelden. Hier werden alle aktuellen und archivierten Standorte der Geocaches aufgelistet – mithilfe der Standortsuche kann man von überall aus Geocaches in der unmittelbaren Nähe suchen und hoffentlich auch finden.

Neben den Koordinaten eines Geocaches ist auch ein Navigationsgerät oder ein Smartphone mit entsprechender Geocaching-App nötig, um die Koordinaten auch zu finden. Darüber hinaus sollte auch bequeme Wanderbekleidung nicht fehlen, ebenso wenig wie ein Notizbuch und ein Stift. Hat man alles beisammen, kann man direkt in sein Geocaching-Abenteuer starten.

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