Willkommen zum zweiten Teil des VARTA Lampen Tests!

Die beiden Lampen waren uns von VARTA zum Test zur Verfügung gestellt worden. Es sind einmal eine Stablampe und einmal ein Handscheinwerfer, beide haben ungefähr 150 Lumen und eine extreme Punkt-Fokussierung.

Ich habe die zwei Lampen die letzte Woche über getestet und regelmässig mit dabei gehabt. Sei es am Baggersee, abends im Wald oder unterwegs im Auto. Dabei ist die enorme Fokussierung des Strahls bemerkenswert. Das Licht wird so stark gebündelt, dass nur ein sehr kleiner Fleck beleuchtet wird. Wenn ich drei Meter neben ein Reh im Feld geleuchtet habe habe ich vom Reh nichts mehr gesehen.

Diese Bilder des Handscheinwerfers zeigen dies. Der Scheinwerfer liegt auf dem Boden und leuchtet den Weg entlang:

Wie man sehen kann gibt es zwar einen Kegel, der Hauptstrahl ist aber sehr zielgerichtet und die zusätzliche Streuung ist sehr gering.

Und hier noch einmal mit Blitz:

Das Streulicht rund um den Strahl herum ermöglicht es im Dunkeln, den Weg zu sehen und Hindernisse sicher wahrzunehmen, ist aber davon abgesehen sehr dunkel. Besonders im Vergleich zu dieser Strahl-Bündelung, die ich vorher von keiner Taschenlampe kannte, fällt es nicht auf.
Dieser Effekt ist bei beiden Lampen nahezu gleich. Allerdings hat die Stablampe mit der CREE XP-C LED eine etwas wärmere Lichttemperatur, und ist etwas gelber. Auch die Streuung ist geringfügig größer.

Beide Lampen werden mit einem hübschen „Water resistant“ Logo beworben, auf dem einige Wasserspritzer das Gehäuse treffen. Auf der Rückseite der Verpackung ist das etwas genauer angegeben, denn die Lampen sind demnach spritzwassergeschützt gemäß IPX4. Immerhin, sie kann demnach von allen Seiten bespritzt werden. Nennen wir es mal „regendicht“.
Dass die Lampe auch etwas mehr verkraftet liessen die O-Ringe vermuten. Und dieses Foto zeigt es auch! Allerdings sollte man sich natürlich an die Vorgaben des Herstellers halten.

Wie man sieht kann die Taschenlampe natürlich auch unter Wasser leuchten. Das ist schon mal beeindruckend. Wenn man die Lampen pfleglich behandelt können sie also sicherlich auch mehr als nur Spritzwasser ab. Dieses Foto entstand in einem Kies-See. Ich hätte gerne noch weitere Fotos gemacht, allerdings war ich mir nicht ganz sicher wie ich die Lampen wieder aus dem Wasser bekommen sollte.
Allerdings zeigte sich bei diesem Fotoshooting, dass die andere Lampe, die Beam Lantern, nicht nur ebenfalls wasserdicht ist, sondern sogar schwimmen kann! Der Reflektor ist so groß, dass genug Luft im inneren der Lampe ist um das Gewicht von 800 Gramm an der Wasseroberfläche zu halten! Ein kleines, aber durchaus nützliches Detail wie ich finde.

Bei den Beamshots habe ich in den meisten Fällen nur die Beam Lantern verwendet. Diese ist einfach nur etwas heller und fokussierter, aber ansonsten nahezu gleich zur Stablampe vom Lichtbild her. Wer noch die Bilder vom Taschenlampen Vergleich mit dem Tiny Monster kennt wird diesen Weg bestimmt wieder erkennen.

Hier eine klassische Aufnahme des Lichtstrahls mit 4 Sekunden Belichtungszeit, Blende F/4, 50mm Brennweite und ISO 400:

Wie man sehen kann bleibt die Umgebung stockfinster. Diese extreme Bündelung ist aber auch angenehm. Zum einen hat man wirklich das Gefühl einen Suchscheinwerfer in der Hand zu halten. Zum Vergleich macht das Tiny Monster mit 2000 Lumen nunmal alles taghell. Der Blick bleibt bei diesen VARTA Modellen klar auf den beleuchteten Bereich konzentriert. Eventuell nimmt man so einzelne Details genauer wahr.

Dieses Bild wurde nachbearbeitet (Kontrast / Helligkeit / Farbtemperatur) um den Strahl deutlicher zu machen. Der ausgeleuchtete Bereich wurde während der vier Sekunden Belichtungszeit geändert und die Lampe bewegt um „mehr Bild“ im Bild zu haben.

Der schwarze Schattenriss im Hintergrund des Weges ist übrigens ein Baum. Laut Auto-Kilometerzähler knapp 200 Meter weit entfernt. Die Stablampe hat nur eine Reichweite von 140 Metern laut Herstellerangabe, aber die Beam Lantern hätte mit ihren 350 Metern Reichweite so weit kommen müssen. Da haben beide jämmerlich versagt und ungefähr die Hälfte der Strecke geschafft. Lag wahrscheinlich am Wetter oder der Uhrzeit. Oder an den doch etwas veralteten LED?

 

Aber! Die heissen INDESTRUCTIBLE. Hatte ich bis zu diesen Fotos die Lampen noch pfleglich behandelt ging es nun doch etwas härter zu, was ist schon ein Test ohne rohe Gewalt?

„Stay tuned“ für Teil III vom großen VARTA Zerstörungstest! Dann mit vielen weiteren Bildern, gequälten Taschenlampen, und einem Fazit.

Hier geht’s zum dritten Teil.

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2 Comments On This Topic
  1. VARTA indestructible Ende des Testberichts – Teil 3 | Obramo
    6. Dezember 2011

    […] ich gestern in Teil zwei des Tests schon von den Tauchgängen für diese Lampen, und den allgemeinen Leuchteigenschaften, berichtet […]

  2. Teil 1 des VARTA Lampen Tests | Obramo
    6. Dezember 2011

    […] Hier geht’s zum zweiten Teil vom Test! […]